Aktuelles

2020

Die Coronakrise verändert die Welt

Die Coronavirus-Pandemie verändert gerade unsere Gesellschaften in schwer vorhersehbarem Maße – und das zugleich in sehr rasantem Tempo. Für viele Menschen ist dies beängstigend, beunruhigend, aber auch für nicht wenige gesundheits- und existenzbedrohlich. Es dauert(e) eine Weile, bis man die Dimensionen dieses tiefgreifenden Wandels unseres Alltags begriffen hat. Wir werden auch ein Stück weit auf uns selbst zurückgeworfen, und das kann auch ein schmerzhafter Prozess sein. Die Sehnsucht nach Verbundenheit und Begegnung, Wiederaufnahme früherer Gespräche und die Suche nach anderen Formen von Konnektivität scheint in diesen Zeiten groß.

Können Online-Workshop-Formate wirklich neue Verbindungen schaffen?

Onlinekurs Berufliche StandortbestimmungFür mich sind der Austausch, die Interaktion und die gegenseitige Inspiration im persönlichen Gespräch der Teilnehmer*innen untereinander, aber auch von mir mit ihnen, in meinen Kursen zentral. Da ist es ganz egal, ob es um Qualitative Methoden oder Entscheidungen über berufliche Wege oder Rollenmanagement geht. Im Laufe der Jahre habe ich meine Didaktik daran ausgerichtet, habe dabei immer wieder dazugelernt. Und demütig, aber sicherlich (hoffentlich) auch mit herauskitzelndem Witz festgestellt, welch unglaubliches Potential und welch immenser Ideenreichtum in den Menschen steckt, die meine Kurse besuchen. Ein Geschenk für mich als freie Trainerin.

Darauf für eine unbestimmbare Zeit verzichten zu müssen, fällt mir natürlich schwer. Die beschriebenen Aspekte lassen sich für mich nur in kleinem Rahmen in Online-Formaten abbilden. Dennoch suche ich gerade nach neuen Wegen, meine Kurs etwas umzubauen, neu auszurichten und Teile davon online anzubieten. Tatsächlich hat der erste Versuch eines Online-Seminars Ende März gezeigt, dass Empathie und Verbundenheitsgefühle doch auch nach kurzer Zeit ‚online transportiert‘ werden konnten – was aber eben auch an den wunderbaren Teilnehmerinnen des Kurses „Berufliche Standortbestimmung“ lag.

Potentialanalysen und Selbstreflexionstools kann ich im Rahmen von Coachings problemlos online zugänglich machen. Denn auch mein Forschungsconsulting und individuell ausgerichtete Coachings für Sie laufen wie gewohnt per mail, telefonisch oder auch auf anderen Kanälen weiter.

Herzliche Grüße

Ihre Sarah Weber

30.03.2020

2019

Seit 2018 arbeite ich als Life-Balance-Coach mit dem Schwerpunkt auf Persönlichkeitsentwicklung und Biografiearbeit. Auf meiner Homepage www.coaching.sarah-weber.net erfahren Sie mehr. Im Rahmen dieser Tätigkeit leite ich auch Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung, Entfaltung der eigenen Potentiale und zum kreativem Schreiben, z.B. den Workshop „Gestalte DICH glücklich“, den ich gemeinsam mit der gestalttherapeutischen Beraterin Bettina Dengl im Januar 2019 im Kunsthaus in Worms durchgeführt habe. Es sind viele Bilder und Collagen enstanden, die inspirierend, wunderschön, aber auch witzig oder auch mal düster waren. Ab Herbst 2019 finden Sie unser Angebot unter dem Titel „Spielerei mit Worten, Formen und Farben – Lass deiner Kreativität freien Lauf!“ an der Abendakademie Mannheim.

Vorerfahrungen sind nicht nötig. Jede*r von uns darf ihr*sein Potential in der für sie*ihn passenden Geschwindigkeit entdecken! Hier erhalten Sie Eindrücke zur Arbeit in den Workshops.

2018

Neu erschienen in 2018:

Weber, Sarah: Interkulturelle Begegnungssituationen auf Malta: Ethnographische Notizen zu Migration und Komik. In: Bußmann, Claudia /Ursula Bertels (Hrsg.): Neue Nachbarn – die Welt in Bewegung. Flucht und Migration aus unterschiedlichen Perspektiven. Band 9 Reihe Gegenbilder, Münster, S. 104-111

2017

Derzeit arbeite ich mit im Kooperationsprojekt „Waldwelten“ der Abteilung „Wald und Gesellschaft“ der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württembergs in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Schwarzwald. Das Projekt untersucht biografisch und alltagsweltlich geprägte Wahrnehmungen von Wald und Natur von Menschen in Baden-Württemberg mit besonderem räumlichen Schwerpunkt auf den Regionen Nationalpark Schwarzwald und Freiburg/südlicher Hochschwarzwald. Die Projekt-Arbeitsgruppe ist interdisziplinär zusammengesetzt (Ethnologie, Soziologie, Psychologie, Medienwissenschaften).

Die Analyse stützt sich auf Daten aus verschiedenen Befragungen, in denen Menschen in Baden-Württemberg zum Thema Wald zu Wort kommen, mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für die Sicht der Menschen auf den Wald in der Region zu gewinnen. Aus den Ergebnissen des Projekts Waldwelten werden Instrumente für die Praxis entwickelt, z.B. für die Gestaltung von Erholungswäldern und waldpädagogischen Angeboten.


Anfang des Jahres habe ich zusammen mit der Kommunikationstrainerin Sylvia Löffler das Netzwerk TREMApraxis (Transformation – Evaluation – Monitoring – Analysen) ins Leben gerufen. TREMApraxis besteht aus mehreren Expert*innen aus verschiedenen beruflichen Kontexten mit dem Schwerpunkt auf Praxisberatung und -begleitung. Das Netzwerk bietet Evaluation, Monitoring und Analysen für Kommunen und Bildungseinrichtungen an, die auf die Reflexion und partizipative Transformation von Praxis insbesondere in heterogenen Arbeitskontexten ausgerichtet sind.

2016

Ich bin nun Mitglied des Netzwerkes „KulturBroker“. KulturBroker ist eine neu gegründete Agentur, die Unternehmen im kulturstrategischen Bereich berät, kulturanalytische Studien erstellt sowie im Bereich der Digitalisierung unterstützt.


Am 15.07.2016 fand die Arbeitstagung „Situation der Forschungsunterstützung an kleineren Hochschulen – Bilanz und Perspektiven“ statt. Hier haben wir unter anderem die Ergebnisse unseres Verbundprojekts „Werkstatt: Qualität in der Forschung – Optimierung der Unterstützungs- und Dienstleistungsprozesse“ (QuiF) präsentiert. Den Tagungsbericht finden Sie hier.

2013

Meine Doktorarbeit wurde im Juni 2013 mit dem Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2013 ausgezeichnet. Der Dissertationspreis wird vom Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen vergeben und von der Stiftung für Kulturwissenschaften unterstützt. Im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung, die am 10. Juni 2013 im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) stattfand, habe ich einen kurzen Vortrag gehalten. Nähere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-524.html